Fedor

Aus pr0wiki

Für Fedor wurde der Rang "Lebende Legende" eingeführt.[1] Er ist der einzige Träger dieses Ranges, der inaktiv ist. 2014 fiel er der Community immer wieder dadurch auf, dass er im Kommentarbereich der nsfw-Hochlads recht verzweifelt über seine sexuelle Erfahrungslosigkeit zu sein schien.[2] Schließlich wurde ihm eine Entjungferung via Indiegogo-Kampagne gecrowdfunded.[3]

Zur Person

Fedor wurde zu Zeiten der Crowdfunding-Geschehnisse 25 Jahre alt. Seinen pr0gramm Account hatte er bereits ein Jahr zuvor im Sommer 2013 erstellt und besaß diesen somit noch vor der offenen Registrierung. Seine sexuelle Erfahrungslosigkeit schob er in zahlreichen Kommentaren auf seine Introversion. Trotz vorangegangener Skandale mit privaten Daten anderer User und seiner einjährigen Mitgliedschaft fand er es nicht schlimm, dass sein Facebook-Account über seinen Indigogo-Account jederzeit aufrufbar war.[4]

Ablauf des Crowdfundings

Vorgeschichte

In der Nacht vom 9. auf den 10. August 2014 fand Fedors Neid auf OC Porn seinen Höhepunkt: Durch das erneute Treffen der User Muschimampfer und Luis0r angestachelt, bei dem diese den Geschlechtsakt vollzogen und mit OC Schild bestückt Bilder davon auf pr0gramm hochluden, lud Fedor selbst promt ein Bild hoch, bei dem er Luis0rs Hochlad[5] auf seinem Bildschirm offen hat und diesem den Mittelfinger zeigt.[6] In den Kommentaren zu Fedors Hochlad fand sich ParaBellum, die sich die Tage sehr für Fedor einsetzte. Zwei Tage später, am 12. August, lud sie ein Bild mit der Thematik Fedor hoch, in dessen Kommentaren die Stimmen nach Spenden für Fedor laut wurden.[7]

Spendenkampagne

Keine sieben Stunden später wurde die Kampagne "Fedoras Satisfaction" auf Indigogo erstellt, für welche Fedor extra ein PayPal-Konto zur Verfügung gestellt wurde.[8] Nach anfänglichen Rückschlägen wie zahlreichen Zurückweisungen potentieller Escort-Damen[9][10] sowie einer kurzzeitigen Einfrierung der Kampagne seitens Indigogo[11] schaffte es Fedor letztendlich doch, sich mit einer Dame namens Anna zum Dreh zu verabreden. Inzwischen war Fedors Zielvorstellung von 250€ nicht nur erreicht, sondern die Spendensumme war bereits bei fast 600€.

Anna die Hure

Am 19. August sollte das Treffen von Fedor und Anna stattfinden, jedoch tauchte Anna nicht auf und reagierte ebenfalls nicht auf Fedors Anrufe. Letztendlich machte Fedor sich auf den Heimweg, woraufhin sich als Äqui­va­lent zum damals populären Tag "Falk der Hurensohn" der neue Tag "Anna die Hure" etablierte.[12]

Abschluss

Da das Verlangen der Community nach OC inzwischen immer größer wurde suchte Fedor direkt im Anschluss nach einer Alternative und, nach einem weiteren Rückschlag in einem Bordell über einer Metzgerei, suchte er im Frankfurter Bahnhofsviertel nach einer Prostituierten, die sich filmen lassen würde. Letztendlich gelang ihm dies und kurz nach 0 Uhr des Folgetages erschien der Entjungerungs-OC, der mit über 15.000 Upvotes zu einem der meistgeplusten Hochlads von ganz pr0gramm gehört.[13] Als Reaktion auf das Video wurden die Rufe nach einem Legendenstatus für Fedor laut, dem die Admins nachkamen und den Rang "Lebende Legende" einführten.[14] Einen Tag später, am 21. August, lud Fedor einen Erfahrungsbericht in Textform hoch, in dem er mit dem Thema abschloss.[15]

Kritik

Da bei dieser Aktion Geld der Community im Spiel war und es sich zusätzlich um die erste Aktion dieser Art auf pr0gramm handelte, wurden schnell kritische Stimmen laut, die Fedor unterstellten, den Löwenanteil der Spenden in die eigene Tasche zu stecken. Besonders am 19. August, nach dem geplatzten Treffen mit Anna und während des Wartens auf das versprochene Video mit der Dirne, wurde die Kritik sehr laut. Da knapp 600€ gesammelt wurden und die Bahnhofsdirne nicht alles veranschlagt hatte, wollte Fedor es nochmal bei einer etwas edleren Escort-Dame versuchen, jedoch ohne Kamerazwang, da dieser es ihm bisher schwer gemacht hatte, eine willige Prostituierte zu finden. Als Reaktionen auf die Kritik bot er an, dass die Spender, die sich betrogen fühlen ihm bitte eine E-Mail schreiben sollen.[15]

Da Fedor einige Jahre zuvor bei 4fuckr.com aktiv war, wurden Bilder von der Seite gegen ihn verwendet, um zu zeigen, dass er das Crowdfunding nicht nötig hätte.[16] Auch Gamb gehörte zu den Kritikern, die zahlreiche Kommentare zu dem Verbleib des Geldes schrieben.[17][18][19] Jedoch nahm Gamb sein Misstrauen nach dem Erfahrungsbericht zurück.[20]

Noch vor Ende August zog Fedor sich von pr0gramm zurück.

Presse

Einige große Verlage berichteten über die gecrowdfundete Entjungferung.[21][22] Vermutlich begann dies mit der Leser-E-Mail eines pr0gramm-Users an die VICE. In dem Artikel der VICE wurde pr0gramm zunächst mit 9gag verglichen, was für Empörung sorgte. Generell wurde die mediale Berichterstattung sowohl von Fedor als auch den meisten pr0gramm-Usern kritisch gesehen.

Weblinks

Einzelnachweise